Komplexität leicht vermittelt über Print

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Emotionalität ist einer der Hauptfaktoren der Kundenansprache. Um diese auszulösen, spricht man am besten alle fünf Sinne des Kunden an.

„Print ist tot“? Nicht ganz, das altbewährte Medium behauptet sich auch in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung. Langfristige Werbekampagnen bleiben eher im Gedächtnis, wenn man sie mit den Sinnen wahrnehmen kann. Durch veredelte Druckprodukte mit Stanzungen oder Lackierungen, kräftigen Farben und schönen Motiven wird das eigene Markenimage gestärkt. Weitere Vorteile, wie die höhere Wertigkeit und Seriosität von Printprodukten, die bessere Lesefähigkeit von gedruckten Inhalten und einer schnellen Übersicht durch Blättern und Wenden dürfen ebenso wenig außer Acht gelassen werden.

Bereits im 19. Jahrhundert untersuchte der Psychophysiker Theodor Fechner den Einfluss physischer Reize auf die menschlichen Empfindungen. Komplexe und neue Themen kann der Mensch durch Anfassen besser „begreifen“. Wir sehen es bei unseren Kleinsten: Ein Baby lernt durch Abtasten mit Mund, Händen und Füßen. Gefühle und Assoziationen erleben wir folglich auch bei Papier. Die Berührung eines Produktes erhöht durch einen emotionalen Beziehungsaufbau die Kaufbereitschaft.

Laut Bundesverband Druck & Medien nehmen gedruckte Anzeigenblätter bis zu 60 Prozent im Kommunikationsmix deutscher Handelsunternehmen ein. Somit sind die physischen Werbemittel wie Anzeigen, Prospekte oder Direktmailings nicht aus den Werbebudgets wegzudenken. Printwerbung ist also langfristig rentabel und sollte neben Onlinewerbung nicht vernachlässigt, sondern in einem guten Mix angewendet werden.